Making of zu »Splish Splash«

Splish Splash entstand spontan im Anschluss eines Shootings mit Svenja, bei dem wir den Workshop realistische Wasserspiegelungen mit ihr Bildtechnisch vorbereitet hatten.

Foto: Frank Eckgold | Model: Svenja W.
Foto: Frank Eckgold | Model: Svenja W.

Leider kam es mit Svenja nicht mehr zu einem Workshop zu dem Thema, da sie sich für ein Jahr ins Ausland verabschiedet hatte, um ihr Studium abzuschließen.

Die Schwierigkeit bei dieser Bildidee war, die Wassertropfen und Spritzer so scharf wie möglich zu bekommen. Dies war nicht nur eine Frage der Blende, also der Schärfentiefe, sondern auch eine Frage der Abbrenndauer der Blitzröhren, denn diese würde die eigentliche Belichtungszeit vorgeben. Unsere damaligen Studioblitze brannten, je nach eingestellter Leistung, zwischen 1/700sec und 1/1200sec. Ich musste also zusehen, dass ich mit minimaler Lichtleistung auskomme, um eine möglichst kurze Brenndauer zu bekommen.

Allerdings durfte ich auch die Blende nicht zu weit öffnen, dass hätte für eine Unschärfe gesorgt, die ich ja vermeiden wollte. Letztendlich habe ich mich für eine Blende f8.0 entschieden, bei einer 1/125sec und ISO 100.

Damit ich bei dieser Blende die Studioblitze auf Minimalleistung runterfahren konnte, habe ich die verwendeten Striplights so nah wie möglich an Svenja ran gestellt und auch auf die Waben verzichtet. Der Einsatz von Octoboxen zum Beispiel, kam nicht in Frage, die Lichtstreuung wäre zu groß gewesen und ich hätte in mühsamer Handarbeit in Photoshop den Hintergrund nachbelichten müssen. Zudem wäre am Model zu wenig Kontraste entstanden.

 

Der Lichtaufbau
Lichtaufbau zu »Splish Splash«
Lichtaufbau zu »Splish Splash«

Die Striplights standen in einer stark erhöhten Position und waren leicht hinter dem Model platziert. Also ein typisches Zangenlicht.

Für das Wasser haben wir unser Spezialwerkzeug eingesetzt. Es war uns oftmals eine nützliche Hilf e, wenn es um Wasser im Studio ging. Die Teilnehmer unserer Workshops zum Thema realistische Wasserspiegelungen kennen das Werkzeug – eine schmutzig-grüne 10l Gießkanne aus Plastik 🙂

Mein Finish
Vergleich RAW & JPG
Vergleich RAW & JPG

Bei der Bildbearbeitung habe ich hauptsächlich die Sättigung angepasst und die Kontraste erhöht.

Gerade die Kontraste haben noch einmal etwas mehr Schärfe in die Wasserspritzer gebracht.

Für das verhältnismäßig viele Licht war die Aufnahme leicht unterbelichtet, also habe ich zudem noch etwas die Bildhelligkeit nachjustiert.

Viel mehr ist in Photoshop nicht passiert. 🙂

Tipp: Noch mehr Making of’s findest Du in Band 8 (Wie wirds gemacht? – Beispiele für Lichtsetups) des kleinen Foto-Ratgebers, in Band 11 (Wie wirds gemacht? – Lichtsetups – Folge 2) sowie in einer Print-Ausgabe (Wie wirds gemacht – Das Buch)!


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Dieser Beitrag wurde von Frank Eckgold geschrieben

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Die männlichen Hormone von eckgold's fotoecke - groß, nicht schlank und hat manchmal ein loses Mundwerk. Wenn er nicht am bloggen ist, schreibt er Bücher.

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