Das Making of zu

American Beauty

Ein Akt-Porträt im klassischen Stil, sozusagen auf Rosen gebettet

Benötigte Ausrüstung

  • 2x Blitz
  • 2x Striplight, ca. 180x30cm

Benötigte Requisiten

Abgesehen vom Model und ggf. einem Outfit benötigst Du eine Menge Rosenblätter. In meinem Fall waren es ca. 20.000 Stück in einer größe von 4,5 bis 5,5cm.

Belichtungsparameter

  • Blende: f8.0
  • Belichtungszeit: 1/125sec
  • ISO: 100
  • Kamera: Fullframe
  • Objektiv: 24-70mm
  • Brennweite: 55mm

Informationen zum Foto

Für „American Beauty“ habe ich ungefähr zwanzigtausend Rosenblätter verwendet. Auf den ersten Blick sieht es nicht danach aus, aber das größte Problem war, eine Pose und einen Bildausschnitt zu finden, ohne dabei aus den Bereich der Rosenblätter zu geraten. Ich hätte gut und gerne die doppelte Menge an Rosenblättern einsetzen können.

Bei den Rosenblättern handelt es sich natürlich nicht um echte Blätter. Es sind künstliche Rosenblätter aus Fernost, die eigentlich zur Tischdekoration dienen sollen.

Für das stimmungsvolle Licht haben mal wieder zwei Striplights gesorgt. Wenn Du jetzt denkst »Mensch, der Typ fotografiert anscheinend nur mit Striplights«, dann hast Du nicht ganz unrecht. Ich arbeite sehr gerne mit diesen Lichtformern. Aber – prinzipiell setzte ich diejenigen Lichtformer ein, die zur Bildidee und damit zur jeweiligen Lichtstimmung passen. Und keine Sorge, es folgen noch einige Making of’s, wo auch andere Lichtformer eingesetzt wurden.

Man sieht es dem Foto an, dass ich es aus deutlich erhöhter Position fotografiert habe. Was man nicht erkennt, dass ich dabei hinter dem Kopf des Models auf einer Leiter gestanden habe. Ich habe das Foto in der Bildbearbeitung gedreht, es gefiel mir als Querformat einfach besser.

Informationen zum Lichtsetup

  1. Hauptlicht, Blende f8.0
  2. Aufhelllicht, Blende f8.0

Die Striplights wurden mittels Bodenstativen leicht versetzt neben dem Model platziert. Ich habe sie horizontal ausgerichtet, so dass das Licht das Model aus einer leicht tieferen Perspektive gestreift hat. Das Licht sollte das Model in Szene setzen und die Rosenblätter nur mit Streulicht versorgen.

Beide Striplights wurden auf eine Blende f8.0 eingemessen.

Vergleich RAW/JPG

Die Bearbeitung beschränkte sich auf zwei wesentliche Schritte. Zunächst die Beauty-Retusche verbunden mit Dodge & Burn, um dem Körper etwas mehr Plastizität zu geben.

Dann habe ich noch zusätzlich die Kontraste im Bereich der Rosenblätter angehoben, damit auch diese mehr Plastizität bekamen.

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„Probieren geht über studieren“ – das konnte man schon um 1889 in einem Wörterbuch der Gebrüder Grimm nachlesen. Und weil in diesem Sprichwort eine Menge Wahrheit steckt, möchte ich dir mit den Workshops etwas „Material an die Hand geben“, mit dem Du dich in Sachen Lichtsetzung üben kannst.

Bei dem „Material“ handelt es sich um einige Beispiele aus meinem Porträt-Portfolio, zu denen ich die jeweilige Lichtsituation im Fotostudio erläutere. Zudem unterstütze ich dich dabei, das entsprechende Setup nachzustellen.

Du kannst bei jedem Beispiel mit dem Licht experimentieren und dich von den eher negativen oder von den positiven Ergebnissen überraschen lassen. Die Beispiele sollen dir lediglich einen Einblick in die vielseitigen Möglichkeiten der Lichtsetzung geben und dir den Einstieg in die Studiofotografie erleichtern.

Mein Vorschlag wäre, dass Du zunächst den jeweiligen Lichtaufbau nachstellst und solange am „Fine Tuning“ arbeitest, bis Du ein zufriedenstellendes Ergebnis erzielst. Im Anschluss solltest Du einfach weiter mit dem jeweiligen Lichtaufbau experimentieren.

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