Das Making of zu

ardeur

Ein Akt-Porträt im Fotostudio in einer typischen LowKey-Ausleuchtung

Benötigte Ausrüstung

  • 1x Blitz
  • 1x Striplight, ca. 90x25cm

Benötigte Requisiten

Abgesehen vom Model und ggf. Dessous werden keine Requisiten benötigt

Belichtungsparameter

  • Blende: f5.6
  • Belichtungszeit: 1/125sec
  • ISO: 100
  • Kamera: Fullframe
  • Objektiv: 70-200mm
  • Brennweite: 70mm

Informationen zum Foto

Irgendwann in 2012 haben wir mit Model BettyB weitere Workshop-Themen vorbereitet. Bei dieser Gelegenheit konnte ich es mir nicht nehmen lassen, ein paar wenige Fotos von Betty mit eher weniger Licht zu machen.

„ardeur” ist eines von diesen Fotos. Einfaches Licht, eine leidenschaftliche Pose und ein passender Gesichtsausdruck – so einfach kann das Fotografenleben manchmal sein 🙂

Ich will aber auch nicht verheimlichen, dass es BettyB immer recht einfach gefallen ist, sich in die jeweilige Situation und Bildidee reinzuversetzen.

Informationen zum Lichtsetup

Ausgeleuchtet wurde mit einem Striplight, dass ich deutlich hinter dem Model platziert habe.

Es wurde zunächst direkt auf das Model gerichtet, um die passende Lichtstärke einzumessen, danach wurde es etwas in Richtung Kamera rausgedreht, um ein weicheres Licht zu bekommen.

Vergleich RAW/JPG

Bei diesem Foto musste ich in Photoshop nicht mehr viel korrigieren. Es waren vielmehr einige kleinere Retuschearbeiten und die Umwandlung in Schwarzweiß.

Nach der Umwandlung habe ich noch hier und da, insbesondere im Bereich der Haare etwas aufgehellt.

Beim direkten Vergleich erkennt man, dass das Striplight eher gerade ausgerichtet war und nicht aus einer erhöhten Position. Dadurch konzentriert sich das Licht auf den Bereich der Brust und nicht im Gesicht, was bei diesem Foto durchaus so gewollt war.

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Die Lichtsetups in der FREE-Sektion sind auch ohne Membership für jeden Besucher abrufbar.

Die Beispiele für  Lichtsetups im Bereich „Just One Flash” wurden, wie der Name schon besagt, mit nur einem Blitzlicht fotografiert. Die meisten Beispiele lassen sich mit einem Studioblitz als auch mit einem Systemblitz (mit einem entsprechenden Lichtformer) umsetzen.

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„Licht pur” - das bedeutet das außer diversen Lichtquellen nichts anderes von Bedeutung eingesetzt wurde.

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Gobo-Lights sind Aufsätze oder Zusätze für Blitzgeräte. Das Licht wird durch dünne Scheiben geschickt, in denen das jeweilige Motiv ausgestanzt ist. Entsprechende Linsen in dem Aufsatz sorgen für die notwendige Schärfe. Meine Beispiele zeigen einen kleinen Ausschnitt der Einsatzmöglichkeiten eines Gobo-Lights als Lichtquelle.

Die Lichtsetups im Bereich „Gobo-Light” sind mit der PREMIUM- und PLATIN-MEMBERSHIP abrufbar.

So ein Motiv-Hintergrund kann dir dabei helfen stimmungsvolle Sets im Studio zu erstellen, so ganz ohne digitalen SchnickSchnack. Meine Beispiele zeigen dir wie es geht!

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Auch on location ist es wichtig, ein vernünftiges Lichtsetup einzurichten, wenn mit Blitz gearbeitet wird. Meine Beispiele zeigen wie es gemacht werden kann. Und bitte nicht über die Setups lächeln, die Software, mit der sie erstellt wurden, ist eigentlich für die Studiofotografie gedacht!

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Hier dreht sich neben der Lichtsetzung alles um Requisiten, mal eher unauffällig, mal deutlicher Bestandteil des Setups.

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„Probieren geht über studieren“ – das konnte man schon um 1889 in einem Wörterbuch der Gebrüder Grimm nachlesen. Und weil in diesem Sprichwort eine Menge Wahrheit steckt, möchte ich dir mit den Workshops etwas „Material an die Hand geben“, mit dem Du dich in Sachen Lichtsetzung üben kannst.

Bei dem „Material“ handelt es sich um einige Beispiele aus meinem Porträt-Portfolio, zu denen ich die jeweilige Lichtsituation im Fotostudio erläutere. Zudem unterstütze ich dich dabei, das entsprechende Setup nachzustellen.

Du kannst bei jedem Beispiel mit dem Licht experimentieren und dich von den eher negativen oder von den positiven Ergebnissen überraschen lassen. Die Beispiele sollen dir lediglich einen Einblick in die vielseitigen Möglichkeiten der Lichtsetzung geben und dir den Einstieg in die Studiofotografie erleichtern.

Mein Vorschlag wäre, dass Du zunächst den jeweiligen Lichtaufbau nachstellst und solange am „Fine Tuning“ arbeitest, bis Du ein zufriedenstellendes Ergebnis erzielst. Im Anschluss solltest Du einfach weiter mit dem jeweiligen Lichtaufbau experimentieren.

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