Das Making of zu

shine in the candlelight

Ein Akt-Porträt im Fotostudio mit einem Motiv-Hintergrund

Benötigte Ausrüstung

  • 1x Blitz
  • 1x Standard-Reflektor (Ø 18cm) mit Wabe

Benötigte Requisiten

  • Kerzenleuchter
  • Kerzen
  • Motiv-Hintergrund

Belichtungsparameter

  • Blende: f2.8
  • Belichtungszeit: 1/60sec
  • ISO: 3200
  • Kamera: Fullframe
  • Objektiv: 70-200mm
  • Brennweite: 70mm

Informationen zum Foto

eckgolds fotoecke

„shine in the candlelight”, ein Foto von Model Guenuche, dass (beinahe) nur mit dem Kerzenlicht fotografiert wurde. Und warum dazu ein Making of?

Ein Making of deswegen, weil für den Hintergrund eine weitere Lichtquelle benötigt wurde. Und ich dachte mir, für dieses Mischlicht macht ein Making of durchaus Sinn, oder?

Aber der Reihe nach. Das Kerzenlicht allein reichte aus, um Guenuche im passenden Licht erscheinen zu lassen, allerdings wurde der Hintergrund durch die Kerzen nicht ausreichend ausgeleuchtet. Daher war noch ein kleines Aufhelllicht notwendig, um eine passende Lichtstimmung zu erhalten und den Hintergrund mit ausreichend Licht zu versorgen. Der Lichtaufbau bringt Licht ins dunkle…

Informationen zum Lichtsetup

Die hohe ISO und die Belichtungszeit von 1/60sec war natürlich dem Kerzenlicht geschuldet. Die ISO kann mit einer offeneren Blende und/oder längeren Belichtungszeit nach unten angepasst werden.

Der kleine Spot (1) war mit einer sehr engmaschigen Wabe ausgestattet, damit erreichte ich ein beinahe punktuelles Licht am Hintergrund. Der Spot war auf den oberen Bereich des Fensters ausgerichtet. Allerdings hat der Spot nicht geblitzt, ich habe lediglich dessen (reduziertes) Einstelllicht genutzt.

Der Abstand von Model, Spot und dem Kerzenleuchter (das Ringlicht im Lichtsetup, 2) zum Motiv-Hintergrund betrug in etwa 1,5 bis 2 Meter, hier muss ggf. etwas Experimentiert werden.

Der untere Bereich des Fensters wurde durch das Kerzenlicht ausgeleuchtet. Muss dazu noch sagen, dass das komplette Studio abgedunkelt war!

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Vergleich RAW/JPG

Viel zu retuschieren gab es nicht, eigentlich gar nichts!

Ich habe mit Photoshop lediglich eine Umwandlung in Schwarz-Weiß vorgenommen.

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„Probieren geht über studieren“ – das konnte man schon um 1889 in einem Wörterbuch der Gebrüder Grimm nachlesen. Und weil in diesem Sprichwort eine Menge Wahrheit steckt, möchte ich dir mit den Workshops etwas „Material an die Hand geben“, mit dem Du dich in Sachen Lichtsetzung üben kannst.

Bei dem „Material“ handelt es sich um einige Beispiele aus meinem Porträt-Portfolio, zu denen ich die jeweilige Lichtsituation im Fotostudio erläutere. Zudem unterstütze ich dich dabei, das entsprechende Setup nachzustellen.

Du kannst bei jedem Beispiel mit dem Licht experimentieren und dich von den eher negativen oder von den positiven Ergebnissen überraschen lassen. Die Beispiele sollen dir lediglich einen Einblick in die vielseitigen Möglichkeiten der Lichtsetzung geben und dir den Einstieg in die Studiofotografie erleichtern.

Mein Vorschlag wäre, dass Du zunächst den jeweiligen Lichtaufbau nachstellst und solange am „Fine Tuning“ arbeitest, bis Du ein zufriedenstellendes Ergebnis erzielst. Im Anschluss solltest Du einfach weiter mit dem jeweiligen Lichtaufbau experimentieren.

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